| Pressestimmen | ||
| Jubiläumskonzert „10 Jahre
OÖ Landesjugendchor“ in der Stadtpfarrkirche Eferding. Das rund 60-köpfige Vokalensemble unter Leitung Alexander Koller zeigt neben quasi unbändiger Musizierlust vielversprechendes Streben nach Klangqualität, fein differenzierter Dynamik, Textdeutlichkeit und Intonationssicherheit. Das abwechslungsreiche Programm reichte von Bruckner über Ligeti bis Michale Jackson. Reiche Akklamationen! Kronenzeitung vom 02.09.2011 Faszination Chormusik "Let the peoples sing" war durchaus zweideutiges Motto des Abschiedskonzerts des OÖ. Landesjugendchors von Johannes Hiemetsberger, der das Ensemble zu einem beachtlichen Kammerchor aufbaute. Doch nicht nur die Völker sollte man singen lassen, sondern auch die jungen Menschen, die mit großem Engagement und stimmlicher Perfektion Stücke erarbeiteten, die Profichören zur Ehre gereichen würden. Doch das neue Konzept für den Landesjugendchor sieht anderes vor ... Hiemetsberger setzte an den Beginn einer spirituellen Vokalreise ein schlichtes philippinisches Gebet. Unter der stilistischen Vielfalt an Chorsätzen begeisterte besonders das eigenwillige, aber höchst emotionale Pater noster Michael Bojesens, György Ligetis Volksliedbearbeitung "Pápainé", sowie Stefan Kalmers Shakspeare-Hexen-Paraphrase "When shall we three meet again". Ergreifend auch die Schlichtheit, mit der man sich den Volksliedsätzen J. N. Davids annäherte. Abgerundet wurde der stimmungsvolle Abend in der Ursulinenkirche durch klangfarbenprächtige Bearbeitungen traditioneller Lieder aus aller Welt. (wruss) OÖNachrichten vom 24.10.2005 CHOR: Wunderbar in der Minoritenkirche Auf der Erfolgsleiter Ein viel versprechendes Beispiel für das hochwertige sängerische Potenzial des Landes bildet der "oö. Landesjugendchor". Er umfasst 42 junge Sängerinnen und Sänger aus ganz Oberösterreich, besteht seit drei Jahren und arbeitet projektbezogen unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger. Viel wurde schon erreicht: Klangkultur und Homogenität, leichte Stimmgebung und Sicherheit, alles hinreichend auch für verzwickte Werke von Renaissance bis Gegenwart. Am Sonntag gab es in der vollbesuchten Minoritenkirche die beeindruckende Linz-Premiere. Im Zentrum standen Kompositionen von Hugo Distler (1908-1942), NS-Opfer und einer der ganz bedeutenden Chor-Komponisten des 20. Jahrhunderts mit Kostproben liturgischer Gebrauchsmusik zum Thema Advent. Das Ensemble punktete - vorbildlich geführt - mit Flexibilität und Nuancenreichtum. Weiters verlangte Schütz Doppelchörigkeit, M.-Bartholdy nur die Frauenstimmen, Arvo Paert zeitgenössische Klangflächen und moderne Choral-Bearbeitungen im stark aufgefächerten Stimmverlauf einen schwebenden Raumklang. Alles wurde bestens eingelöst. (fz) OÖNachrichten vom 2.12.2003 |
||